Die 7 ärgerlichsten Fehler im Lebenslauf

Fehler im Lebenslauf können schnell den Job kosten...

Sie sind davon überzeugt, dass Sie mit Ihren Qualifikationen und Erfahrungen zu der Stelle passen, bekommen aber zum wiederholten Mal eine Absage? 

Fehler im Lebenslauf können schnell den Job kosten. Der Lebenslauf ist das erste, was der Personalentscheider sieht, und er ist das wichtigste Aushängeschild für jeden Bewerber. Viele Bewerbungen werden sofort aussortiert, obwohl der Bewerber eventuell für die Stelle geeignet ist. Das liegt daran, dass sich im Lebenslauf viele Tücken verbergen, die Ihnen als Bewerber gar nicht bewusst sind. Welche Fehler sollte man also unbedingt vermeiden?

 

1. Fehler: Keine Struktur und vage Zeitangaben

Personaler entscheiden innerhalb weniger Sekunden, ob sie den Lebenslauf interessant finden oder er gleich im nächsten Papierkorb landet. Deshalb ist es wichtig, eine gute Struktur im Lebenslauf zu haben. Vage Zeitangaben gehören da nicht dazu – manche Bewerber versuchen damit, ihre Zeit ohne Job zu verstecken. Aber genau das ist falsch. Lesen die Personaler eine Zeitangabe ohne Monat (z.B. 2009 – 2012 Sachbearbeiter beim Unternehmen x), fragen sie sich wann genau der Kandidat in der Firma war. Geben Sie also immer das Jahr und den Monat an, damit diese Frage erst gar nicht aufkommt. Ebenso ist eine gewisse Reihenfolge von Bedeutung, um den Personaler auf dem ersten Blick zu überzeugen. Ist der Lebenslauf unstrukturiert, ist er auch schwer lesbar. Personaler sind demnach unmotiviert den Textwirrwarr durchzustöbern. Deshalb strukturieren Sie Ihren Lebenslauf gut, damit Sie die erste Bewerberrunde überstehen.

 

2. Fehler: Unerklärte Lücken

Alle Zeiträume müssen ausgefüllt werden. Fehlende Zeitangaben fallen Personalern sofort auf und sorgen immer für Fragezeichen. Auch wenn der berufliche Werdegang nicht immer geradeaus verläuft und Sprünge in der Karriere auftreten, ist es wichtig, diesen Bereich zu beschreiben. Hilfreich sind hierbei vor allem Fortbildungen, die in dieser Zeit gemacht wurden. Haben Sie sich in der fehlenden Zeitangabe beruflich neu orientiert oder waren mehrere Monate im Ausland? Dann geben sie diese an. Damit vermeiden Sie nicht nur zeitliche Lücken, sondern umgehen auch das unangenehme Wort „arbeitssuchend“. 

 

3. Fehler: Keine Grundschule

Wie weit Sie in Ihrem Lebenslauf zurück gehen sollen, hängt natürlich davon ab, wo Sie gerade in Ihrer beruflichen Entwicklung stehen und wie viel Berufserfahrung Sie schon gesammelt haben. Aber muss auch die Grundschule genannt werden? NEIN! Einige Bewerber fragen sich jetzt sicherlich: „Muss der Lebenslauf nicht lückenlos sein?“ Das ist richtig, allerdings geht es im Lebenslauf darum, seine Qualifikationen und Leistungen zu zeigen. Dazu gehört die Grundschule nicht. Deswegen überlegen Sie sich sinnvoll wie weit Sie in die Vergangenheit beim Erstellen des Lebenslaufs zurück gehen.

 

4. Fehler: Unnötige Informationen

 Welche Inhalte sollte der Lebenslauf haben? Versuchen Sie nur die Informationen hinzuzufügen, welche wirklich erforderlich sind.
Nicht jede kleine Aufgabe muss im Lebenslauf beschrieben werden. So sollten unwichtige Nebenjobs und Praktika, die nichts mit Ihrem beruflichen Werdegang zu tun haben, auch keinesfalls im Lebenslauf erwähnt werden.  Ebenso sind Hobbys unnötige Informationen, die im Lebenslauf nichts verloren haben. Freizeitbeschäftigungen wie „Singen“ sagen nichts über Ihre berufliche Qualifikation aus und sind deshalb unwichtig für den Personaler. 
Und auch wenn Sie noch wenig Berufserfahrung vorweisen können, heißt es an dieser Stelle „weniger ist mehr“. Konzentrieren Sie sich auf die wesentlichen Inhalte, die für die Stelle wichtig sind.

 

5. Fehler: Zu auffällige Formatierungen 

Hier noch etwas Farbe, die Überschrift noch kreativer gestalten – Schluss damit! Zwar bekommen Sie dadurch die Aufmerksamkeit des Personalers, jedoch ist es meist eine Aufmerksamkeit im negativen Sinn. Etwas Kreativität ist gut, aber es sollte nicht zu exotisch werden. Damit wird es unleserlich und unübersichtlich für den Personalentscheider, welcher dadurch negativ beeinflusst wird. Lieber verwenden Sie nur ein bis zwei Farben und versuchen die Überschriften leserlich zu gestalten.

 

6. Fehler: Nur die Positionen aneinanderreihen

Um in den engeren Bewerberkreis zu kommen, muss der Inhalt im Lebenslauf passen. Einige Bewerber haben in ihrem Lebenslauf viele Positionen aneinandergereiht und erreichen damit eine lange Liste. Jedoch ist es notwendig, aus vielen Bewerbern herauszustechen und mit seinen Qualifikationen zu überzeugen. Zählen Sie also nicht nur die Bezeichnung der Stelle auf, sondern beschreiben Sie auch, was Sie dort gemacht haben und welche Projekte Sie durchgeführt haben. Zeigen Sie vor allem auch die Erfolge auf, damit der Personaler Ihre Leistungen einschätzen kann und erfährt, welche Rolle Sie im Unternehmen gespielt haben.

 

7. Fehler: Lügen haben kurze Beine

Versuchen Sie nicht Ihren Lebenslauf durch Lügen zu verbessern. Lügen fallen sowieso immer auf. Meistens entdecken die Personaler schon beim Lesen, dass der Lebenslauf nicht komplett richtig ist. Und spätestens im Bewerbungsgespräch werden die Märchen aufgedeckt und führen zu Ihrem Ausschluss. Sie haben es trotzdem zu dem Job geschafft? Ihr Betrug kann auch noch während dem Beschäftigungsverhältnisses auffliegen und zu einer Kündigung führen. Also lassen Sie die Finger von Schönfärbereien und bleiben Sie ehrlich. 

 

Zu guter Letzt ist es wichtig, dass Sie vor dem Absenden Ihre Bewerbungsunterlagen ein letztes Mal überprüfen und somit auch kleinste Fehler vermeiden. Finden Sie im Nachhinein noch Fehler, würden Sie sich nur ärgern. Gehen Sie Ihren Lebenslauf nochmal gründlich durch und lassen am besten Ihre Familie oder Freunde Korrektur lesen.

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